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Gedanken zur Wahl des Bürgermeisters am 26. Mai 2013

veröffentlicht um 25.05.2013, 04:38 von Udo Key
von Ortrun und Heinz Schäfer (per Postwurf auch  in den Haushalten der Gemeinde zu finden)

Zum ersten Mal in der jüngeren Geschichte von Markvippach ist es vorgekommen, dass ein von der Mehrheit der wahlberechtigten Bürger von Markvippach und dem Ortsteil Bachstedt gewählter Bürgermeister vor dem Ende der Wahlperiode sein Amt räumte.

Man mag dazu stehen oder nicht: ein so tiefer Vertrauensverlust zwischen den gewählten Vertretern der Einwohner, den Gemeinderäten, und dem ebenfalls in freier, geheimer und allgemeiner Wahl als Repräsentant der Gemeinde auserkorenen Bürgermeister ermöglicht keine dem Wohle der Gemeinde dienende Zusammenarbeit!

Wir danken Herrn Schneider ausdrücklich dafür, durch seinen freiwilligen Rücktritt vom Amt des Bürgermeisters den Weg für Neuwahlen ohne lange Schlammschlachten freigemacht zu haben.

Die Mehrheit der Gemeinderäte hat sich parteien-/wählergruppenunabhängig darauf geeinigt, Frau Corinna Herre bei ihrer Kandidatur zur Bürgermeisterwahl und ihrer weiteren Arbeit zu unterstützen.

Daraufhin hat sich Frau Corinna Herre um das Mandat des ehrenamtlichen Bürgermeisters der Gemeinde Markvippach beworben. Ein zweiter Wahlvorschlag ist nicht eingegangen. Jeder wahlberechtigte Bürger der Gemeinde hat am Wahlsonntag die Möglichkeit, Frau Herre zu wählen oder seine Stimme an einen anderen wahlberechtigte Bürger der Gemeinde zu vergeben, indem er den Namen usw. seines bevorzugten Kandidaten auf dem Stimmzettel vermerkt.

In letzter Zeit mehren sich die Gerüchte, dass von einigen Bürgern aus Markvippach unterschwelliger Wahlkampf für den ehemaligen Bürgermeister, Herrn Schneider, gemacht wird. Ein offener Wahlkampf ist in unseren Augen fairer als ein Wahlkampf aus dem Hinterhalt!

Sollte Herr Schneider am Wahlabend über die meisten Stimmen verfügen, so stünde die Gemeinde Markvippach vor einem Problem:

Der Bürgermeister, der wegen massiven Vertrauensverlustes sein Amt niederlegte, müsste mit dem gleichen Gemeinderat erneut die Geschicke der Gemeinde leiten. Eine erquickliche Zusammenarbeit ist unseres Erachtens dann nicht möglich. Angesichts der bevorstehenden Verwaltungs- und Gebietsreform im Freistaat Thüringen sollten die Interessen unserer Gemeinde innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft „An der Marke“ und des Landkreises Sömmerda durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Bürgermeister und Gemeinderat zum Wohle unserer Bürger optimal vertreten werden. Das ist nur mit einem Bürgermeister bzw. eine Bürgermeisterin möglich, der/die das volle Vertrauen der Bürger und des Gemeinderates genießt und ohne Einschränkung der seinem/ihrem Amt zustehenden kommunalen und haushälterischen Befugnisse tätig sein kann.

Wir bitten Sie, diese Gedanken aufzunehmen und in Ihre Wahlentscheidung einfließen zu lassen.

gez.
Ortrun und Heinz Schäfer
Markvippach im Mai 2013
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