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Gedenken zum Volkstrauertag

veröffentlicht um 25.11.2013, 01:13 von Udo Key   [ aktualisiert: 25.11.2013, 01:41 ]

Bilderalbum Manfred Dölle

Am 17.11.2013 fand anlässlich des Volkstrauertages und des 100-jährigen Jubiläums der Einweihung des Denkmales zur Völkerschlacht bei Leipzig im Oberdorf eine Gedenkstunde statt.

Pfarrer i. R. Wolfgang Weller Zeth, Markvippach, erinnerte in seiner Gedenkrede an das unendliche Leid, welches durch Kriege hervorgerufen wurde und wird. Er erinnerte an die unzähligen Toten und Verwundeten der Befreiungskriege 1813, zu deren Ehren die Markvippacher das Denkmal errichteten, an dem die Gedenkveranstaltung stattfand. Er ging auf die Gefallenen und Verletzten des 1. Und 2. Weltkrieges ein. Über viele Familien hat der Krieg unsägliches Unglück gebracht. Es war schlimm für viele Familien, dass Väter, Söhne und Brüder nicht mehr nach Hause kamen. Schlimm war aber auch, dass viele der Heimkehrer durch den Krieg geschädigt, nicht mit dem Leben zurechtkamen und ihre Familien, die Frauen und Kinder darunter zu leiden hatten. Auch heute kommen manche Bundeswehrsoldaten nicht mehr von den Auslandseinsätzen zurück. Andere sind so traumatisiert, dass ein normales Leben nicht mehr möglich scheint.

Die Veranstaltung wurde musikalisch von der Bläsergruppe aus Berlstedt unter der Leitung von Adelbert Pfeifffer begleitet. 

gez.
Manfred Dölle / Wolfgang Weller-Zeth
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