Aktuelles‎ > ‎

Maifeuer für privaten Holzschnitt noch nicht freigegeben!

veröffentlicht um 20.03.2012, 07:06 von Udo Key   [ aktualisiert: 20.03.2012, 07:09 ]
Artikel von Michael Schneider als Beilage im nächsten Amtsblatt der VG "An der Marke"

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der Frühling kommt nun mit aller Macht und viele Bürger nehmen jetzt Ihre Verschnitte an Bäumen und Sträuchern vor.
In dem Zusammenhang wurde Herr Stock und ich bereits gefragt, ob diese Abfälle auf den angefangenen Haufen der Gemeinde mit abgeladen werden können.
Dies ist jedoch noch nicht möglich.

In Markvippach werden die Abfälle, die bei den Gemeindeanlagen anfallen, auf dem Hängerplatz zwischengelagert. Ich bitte darum die privaten Abfälle noch ein paar Wochen zu Hause zu lagern. 2 Wochen vor dem Maifeuer wird Herr Stock den "Gemeindehaufen" auf eine zentrale Stelle auf dem Hängerplatz umlagern. Ab diesen Zeitpunkt dürfen auch alle Bürger ihre Holzabfälle dort hinbringen. Das gleiche bitte ich auch für den Brennplatz in Bachstedt zu beachten. Dieser ist geräumt und sollte ebenfalls erst 2 Wochen vor dem Maifeuer benutzt werden.

Bitte achten Sie darauf, das nur unbelasteter und trockener Baum- und Strauchschnitt zum Verbrennen auf dem Maifeuer erlaubt ist. Frisch geschnittenes Holz und teilweise grünes Laub hat hier nichts zu suchen. Dies gilt natürlich auch für Sperrmüll aller Art. 

Falls Sie bis zum Maifeuer nicht warten können und keinen Zwischenlagerplatz für diese Abfälle haben, können Sie diesen aus nicht gewerblich genutzten Grundstücken anfallenden Baum- und Strauchverschnitt zwischen dem 10.04. und 30.04.2012 (außer an Sonn- und Feiertagen) außerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile verbrennen. Weitere Details dazu finden Sie im Amtsblatt des Landkreises Sömmerda* bzw. auf unserer Internetseite von Markvippach / Bachstedt.

gez. Michael Schneider
Bürgermeister

*Auszug Amtsblatt des LK Sömmerda Nr. 09 vom 07.03.2012, Seite 8

Allgemeinverfügung für den Landkreis 
Sömmerda: Verbrennen von trockenem Baum- 
und Strauchschnitt
Gemäß § 4 Abs. 1 und § 7 der Thüringer Verordnung über die 
Beseitigung von pflanzlichen Abfällen (Thüringer Pflanzenabfall-Verordnung – ThürPflanzAbfV) in Verbindung mit § 8 Abs. 
4 der Kreislaufwirtschafts- und Abfallsatzung des Landkreises 
Sömmerda ergeht folgende Allgemeinverfügung:  
Es wird festgelegt, dass eine Verbrennung von trockenem 
Baum- und Strauchschnitt, der auf nicht gewerblich genutzten 
Grundstücken anfällt 
vom 10. April 2012 bis 30. April 2012 
ausnahmsweise zulässig ist. 
Die Überlassungspflicht von pflanzlichen Abfällen ist in der 
Kreislaufwirtschafts- und Abfallsatzung des Landkreises Sömmerda für diesen Zeitraum ausgesetzt, so dass das Verbrennen 
zulässig ist, wenn das Wohl der Allgemeinheit nicht beeinträchtigt wird, keine erheblichen Belästigungen der Nachbarschaft 
hervorgerufen werden sowie eine Nutzung der angebotenen 
Entsorgungsmöglichkeiten nicht zumutbar ist. 
Zum Schutz der Allgemeinheit sind die Anforderungen an die 
Verbrennung pflanzlicher Abfälle der Thüringer Verordnung 
über die Beseitigung von pflanzlichen Abfällen vom 02. März 
1993, zuletzt geändert durch die Verordnung vom 26. August 
2010 (GVBl. Nr. 9; S. 261), einzuhalten. 
Das Verbrennen ist nur außerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile zulässig. 
An Sonntagen und gesetzlichen Feiertagen ist ein Verbrennen 
unzulässig.

Sömmerda, den 2. März 2012
gez.
Dohndorf
Landrat

Anforderungen an das Verbrennen, die zum Schutz der 
Allgemeinheit zu beachten und einzuhalten sind: 
Durch das Verbrennen dürfen keine Gefahren oder Belästigungen durch Rauch oder Funkenflug für die Allgemeinheit 
oder die Nachbarschaft eintreten. Es ist insbesondere auf die 
Windrichtung und -geschwindigkeit zu achten. Bei starkem 
Wind ist das Feuer zu löschen. 
Zum Anzünden und zur Unterstützung des Feuers dürfen 
keine anderen Stoffe, insbesondere keine häuslichen Abfälle, 
Reifen, Mineralölprodukte, brennbare Flüssigkeiten oder mit 
Schutzmitteln behandelte Hölzer benutzt werden. 

Es müssen folgende Mindestabstände eingehalten werden:
1,5 km zu Flugplätzen,
50 m zu öffentlichen Straßen,
100 m zu Lagern mit brennbaren Flüssigkeiten oder Druckgasen sowie zu Betrieben, in denen explosionsgefährliche 
oder brennbare Stoffe hergestellt, verarbeitet oder gelagert werden, 
20 m zu landwirtschaftlichen Flächen mit leicht entzündlichem Bewuchs,
100 m zu Waldflächen, wobei besondere Trockenperioden, 
in denen in einzelnen Forstamtsbezirken höhere Waldbrandwarnstufen (ab Waldbrandwarnstufe II) bestehen, 
entsprechend zu berücksichtigen sind,
15 m zu Öffnungen in Gebäudewänden, zu Gebäuden 
mit weicher Überdachung sowie zu Gebäuden mit brennbaren Außenverkleidungen und 
5 m zur Grundstücksgrenze.

Die Verbrennungsstellen auf bewachsenem Boden sind mit 
einem Schutzstreifen zu umgeben und nach Abschluss ausreichend mit Erde abzudecken oder mit Wasser zu löschen. Die 
Verbrennungsstellen sind zu beaufsichtigen bis Flammen und 
Glut erloschen sind. Eine Nachkontrolle ist zu gewährleisten.  
Der für die Verbrennung vorgesehene trockene Baum- und 
Strauchschnitt soll unmittelbar vor der Entzündung umgelagert werden, um zu verhindern, dass Kleintiere (z.B. Igel), die 
unter dem Stapel Schutz gesucht haben, mit verbrannt werden.
Comments