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Verborgener Schatz in Markvippach

veröffentlicht um 10.06.2013, 00:44 von Udo Key   [ aktualisiert: 12.06.2013, 00:13 ]
Erkennen Sie den Gegenstand auf dem Foto? 

Es ist der mittlere Teil des Schaftes des ältesten Abendmahlskelches von Markvippach, der bis heute im Gebrauch ist - und nicht mehr ganz appetitlich. Nicht nur die blaue Email in den Quadraten ist an der Oberfläche verwittert und zum Teil abgeplatzt, wie das Bild zeigt. Das Blech ist verbogen und zerkratzt, an den schwerer zugänglichen Stellen korrodiert und verschmutzt. Gründe genug, ihn einem Metallrestaurator vorzustellen, um zu erkunden, ob er saniert werden kann oder besser ein neuer angeschafft werden sollte. Dieser stellte zu meiner Überraschung fest, dass der Kelch nicht um 1500 angefertigt wurde, wie im Kunstgutverzeichnis vermutet wird, sondern schon um 1320! Nach 700 Jahren braucht es schon mal eine Generalüberholung, auch wenn diese für unsere Verhältnisse sündhaft teuer ist. Dass die Sanierung trotzdem einem Neukauf vorzuziehen ist, steht außer Frage.

Nun stellte ich Anträge. Die Kunstgutabteilung der Landeskirche bewilligte uns sofort einen Betrag. Neben Absagen erreichte uns im Mai vom Landesamt für Denkmalpflege eine Zusage. Deshalb haben wir die reichliche Hälfte des benötigten Geldes zusammen, so dass wir die Sanierung in Auftrag geben. Doch ohne Spenden wird es eng, wenn die Rechnung kommt. Sie können den gespendeten Betrag übrigens vergrößern, wenn sie ihn als Kirchgeld verbuchen lassen, denn in diesem Jahr verteilt die Kreissynode darauf eine Prämie! Frau Lindner im Oberdorf Nr. 14 nimmt es entgegen. Sie können es auch auf das Konto der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Markvippach überweisen,

Konto-Nr. 800 47 22 BLZ 520 604 10 bei der EKK.

Gott segne Geber und Gabe.

Ihre P. Eckert
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