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Probeaufstand der Jugend - dann ersticken wir eben in unserem eigenen Müll!

veröffentlicht um 25.04.2011, 23:58 von Udo Key   [ aktualisiert: 03.05.2011, 07:57 ]
Beitrag von Michael Schneider  -
frei nach dem Motto; „wir schauen mal wie weit wir gehen können“.
Am 19.04. habe ich mir doch erlaubt unseren Jugendlichen (alle weit über dem 18.Lebensjahr) im Jugendclub zu sagen, sie möchten bitte das Holz entfernen und Ordnung machen. Nach einer kurzen Diskussion, bei der klar wurde das nichts passieren wird, musste ich mich dann noch beleidigen lassen.

Die Damen und Herren der Jugend sehen die Gemeinde als Sponsor ihrer Vergnügungen und Freizeitgestaltung an. Sie sind der Meinung die Gemeinde müsste ihnen eine Räumlichkeit bieten ohne Gegenleistung natürlich. Hier ein paar Punkte der makaberen Vorstellungen bzw. Ansichten:

Sie sind nicht in der Lage, seit der Renovierung der Toiletten diese einmal gründlich zu reinigen, benutzen diese aber und verschmutzen sie auch entsprechend.
Der seit Monaten vor dem Gebäude liegende Holzhaufen ist nicht zur gewünschten Zeit vom Gemeindearbeiter gebracht worden und wird auch nicht weggeräumt. Da keiner eine Säge oder eine Axt hat. Fürs wöchentliche Lagerfeuer findet sich aber Werkzeug.
Die Bühne ist seit Monaten noch nicht aufgeräumt, Glasscherben sind eine Gefahr für unsere Kinder.
Die Asche und die restlichen verkohlten Holzstücke bleiben einfach auf dem Platz, wo die Kinder diese dann zum bemalen der Bühne benutzen.
Kunststoff von der letzten großen Feier fliegt monatelang auf der Grünfläche rum.

Die heranwachsende Jugend muß auf unseren Straße sich die Zeit vertreiben weil kein Konzept da ist, wie miteinander umgegangen wird. Das Alkohol-Problem ist der nächste Punkt, dafür ist Geld da. Aber um Toilettenpapier, Reiniger, Papierhandtücher, Putzlappen und sogar Feueranzünder zukaufen dafür muß die Gemeinde herhalten. Mit einem Schmier-zettel, der dann anonym im Briefkasten liegt, wird auf sich aufmerksam gemacht. Wir waren alle mal jung und sind mit „Weniger“ groß geworden. Es ist im Leben nicht alles selbstverständlich.

Liebe Eltern, Bürger und Bürgerinnen von Markvippach und Bachstedt sehen Sie sich bitte die Bilder an und urteilen Sie selber.

 

Mit freundlichen Grüßen

Michael Schneider

Bürgermeister



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